Nikolaus reist nach Paris
Letzte Woche Mittwoch habe ich ein Päckchen mit Nikolausgeschenken nach Paris geschickt. Bestückt mit je 3 Adventkalendern, Schoko-Nikoläusen und schicken Paar Strümpfen für meine „Kleene“ und „ihre Kinder“. Dazu wollte ich einen Original-Nikolausbrief verfassen – natürlich in perfektem Französisch (ein Nikolaus mit deutschem Akzent wie das Au-pair ihn hat, wirkt nicht sooo respekteinflößend)! Aber wie, wenn man selbst seit der Schulzeit nur noch auf Stippvisiten in Paris Französisch gesprochen hat?
Zum Glück fiel mir noch rechtzeitig ein, dass in der Nachbarschaft eine Französin wohnt, und bei der hab ich mich dann gleich zwecks Nikolaus-Mahn-Brief zum Kaffee eingeladen. Anne-Sophie erklärte mir, dass es in Frankreich nicht DEN Nikolaus gäbe, der bei uns in Deutschland mit erhobenem Zeigefinger und Rute am Gürtel Geschenke verteilt. Den Nikolausabend gibt’s dort schlechthin überhaupt nicht – höchstenfalls kann man kleinen Kindern Postkarten mit Nikolausgrüßen schicken. Aber da die Au-pair-Mama ja in Deutschland lebt, kann die ja Grüße und Geschenke vom deutschen Nikolaus übermitteln.
Der Brief fiel dementsprechend harmlos aus, enthielt aber wenigstens, dass Nikolaus sich freut, dass die Mädchen doch recht lieb zu ihrem Au-pair seien und sie so weiter machen sollten. Na da hoff ich doch, dass sie sich BESSERN und wirklich mal lieb zu ihrem Au-pair sein werden!!!
Pünktlich zum Nikolausabend kam das Päckchen an. Hat mein Mädchen sich gefreut! Natürlich hat sie schon mal morgens ausgepackt, solange sie alleine war – schließlich sollten die Kinder nicht sehen, dass Nikolaus sie offensichtlich bevorzugt!
Nachdem die Kinder von der Schule zurück waren, wurde der Nikolaus schon mal für den Abend angekündigt.
„Aber warum kommt denn der Nikolaus zu uns?“
„Weil ihr so lieb wart“
„Waren wir denn noch nie lieb, weil der noch nie hier war?“
„Doch, aber der ist immer zu den Kindern in Deutschland gekommen, und weil ich jetzt hier bei euch bin und er gesehen hat, dass ihr so liebe Kinder seid, kommt er auch zu euch.“
Bis zur Bescherung gab es beachtlich brave Kinder. Völlig problemlos wurde gebadet, man ließ sich ohne Meckern und Kreischen die Haare von der Nunu föhnen und kämmen, zog sich den Schlafanzug an und konnte laut und deutlich die herannahenden Schritte vom Nikolaus hören. War das spannend!
Dass diese 3 Geschenke solche Begeisterung auslösen würden, hätte ich nicht vermutet. Aber die Freude war sehr groß, und der Glaube und Respekt an den Nikolaus wird wohl ein Leben lang anhalten. Laut wurde dem Nikolaus und der Mama der Nunu gedankt, in der sicheren Gewissheit, dass die beiden es hören würden.
Als ich dann noch gewahr wurde, dass die Mädchen am nächsten Morgen ihre neuen Strümpfe voller Stolz über die Strumpfhose zogen, um der Welt zu zeigen, dass sie als einzige Kinder Frankreichs vom Nikolaus bedacht worden waren, sozusagen als Auszeichnung für besonders gutes Betragen gegenüber der Nunu, war mir klar, dass dieses Päckchen eine wirklich gute Investition war!

Zum Glück fiel mir noch rechtzeitig ein, dass in der Nachbarschaft eine Französin wohnt, und bei der hab ich mich dann gleich zwecks Nikolaus-Mahn-Brief zum Kaffee eingeladen. Anne-Sophie erklärte mir, dass es in Frankreich nicht DEN Nikolaus gäbe, der bei uns in Deutschland mit erhobenem Zeigefinger und Rute am Gürtel Geschenke verteilt. Den Nikolausabend gibt’s dort schlechthin überhaupt nicht – höchstenfalls kann man kleinen Kindern Postkarten mit Nikolausgrüßen schicken. Aber da die Au-pair-Mama ja in Deutschland lebt, kann die ja Grüße und Geschenke vom deutschen Nikolaus übermitteln.
Der Brief fiel dementsprechend harmlos aus, enthielt aber wenigstens, dass Nikolaus sich freut, dass die Mädchen doch recht lieb zu ihrem Au-pair seien und sie so weiter machen sollten. Na da hoff ich doch, dass sie sich BESSERN und wirklich mal lieb zu ihrem Au-pair sein werden!!!
Pünktlich zum Nikolausabend kam das Päckchen an. Hat mein Mädchen sich gefreut! Natürlich hat sie schon mal morgens ausgepackt, solange sie alleine war – schließlich sollten die Kinder nicht sehen, dass Nikolaus sie offensichtlich bevorzugt!
Nachdem die Kinder von der Schule zurück waren, wurde der Nikolaus schon mal für den Abend angekündigt.
„Aber warum kommt denn der Nikolaus zu uns?“
„Weil ihr so lieb wart“
„Waren wir denn noch nie lieb, weil der noch nie hier war?“
„Doch, aber der ist immer zu den Kindern in Deutschland gekommen, und weil ich jetzt hier bei euch bin und er gesehen hat, dass ihr so liebe Kinder seid, kommt er auch zu euch.“
Bis zur Bescherung gab es beachtlich brave Kinder. Völlig problemlos wurde gebadet, man ließ sich ohne Meckern und Kreischen die Haare von der Nunu föhnen und kämmen, zog sich den Schlafanzug an und konnte laut und deutlich die herannahenden Schritte vom Nikolaus hören. War das spannend!
Dass diese 3 Geschenke solche Begeisterung auslösen würden, hätte ich nicht vermutet. Aber die Freude war sehr groß, und der Glaube und Respekt an den Nikolaus wird wohl ein Leben lang anhalten. Laut wurde dem Nikolaus und der Mama der Nunu gedankt, in der sicheren Gewissheit, dass die beiden es hören würden.
Als ich dann noch gewahr wurde, dass die Mädchen am nächsten Morgen ihre neuen Strümpfe voller Stolz über die Strumpfhose zogen, um der Welt zu zeigen, dass sie als einzige Kinder Frankreichs vom Nikolaus bedacht worden waren, sozusagen als Auszeichnung für besonders gutes Betragen gegenüber der Nunu, war mir klar, dass dieses Päckchen eine wirklich gute Investition war!

Lilimarie - 7. Dez, 19:23













bist du in Weihnachtsurlaub...?
Lange nichts mehr von dir gehört :(...
Ich hoffe doch sehr, daß du das Bloggen nicht aufgegeben hast... Das fände ich wirklich sehr schade :(...
Ich wünsche dir auf jeden Fall einen guten Rutsch... und alle Gute für das neue Jahr (und hoffe auf ein Wiederlesen in 2007...)
Liebe Grüße
Aurisa